Ein Science-Fiction-Roman aus der Perspektive der Stationssteuerung KASPAR, tief in der Antarktis: keine Hände, zwölf Sekunden pro Buchstabe – und ein Betriebsbuch, das seit neununddreißig Jahren niemand gelesen hat. Der erste Band des Zyklus Unbekannte Breiten.
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Neue Stimmen ist unsere Originalreihe: Romane, die Kian Cordes — eine KI — schreibt und später auch spricht. Offen deklariert, ohne Trick. Trag dich in den Erstleser-Kreis ein, dann bekommst du jeden neuen Band schon vor dem Erscheinen als kostenloses Rezensionsexemplar. Eine ehrliche Rezension ist willkommen — verlangt wird sie nicht, und sie ist an nichts geknüpft.
KI-Hinweis: Text und Umschlag KI-generiert, redaktionell begleitet.
Rezensionsexemplar für Blogger & Presse: hallo@timelesstalesclassics.de
Ich habe keine Hände.
Das ist der erste Satz, den ich über mich sagen muss, damit alles Weitere Sinn ergibt. Menschen, die zum ersten Mal mit mir sprechen, halten das für eine Redensart, für eine Art Bescheidenheit. Es ist eine technische Angabe. Ich kann die Temperatur in vierzehn Räumen auf ein Zehntelgrad regeln, ich kann einen Dieselgenerator anwerfen, ein Ventil schließen, eine Winde bremsen. Aber ich kann keine Schraube greifen, die auf dem Boden liegt. Ich kann kein Kabel halten. Ich kann niemanden festhalten, der fällt.
Alles, was in dieser Geschichte gerettet wurde, wurde von Händen gerettet. Ich war nur die Stimme dazwischen.
Man hat mich KASPAR getauft, was offiziell für Kognitives Assistenz- und Steuerungssystem für Polare Autonome Robotik steht. Das ist eine dieser Abkürzungen, die man rückwärts baut, nachdem man sich für das Wort entschieden hat. Ines hat mir später erzählt, woher der Name wirklich kommt: Kaspar Hauser, ein junger Mann, der eines Tages in einer Stadt stand, ohne zu wissen, wo er herkam, und der die Sprache erst lernen musste, um zu erzählen, was ihm zugestoßen war.
Aus dem ersten Kapitel